Ziel 2VorwortNachwort

Schulprogramm

der

Regenbogenschule

Gemeinschaftsgrundschule Wildbergerhütte


Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Unsere Schule stellt sich vor
Leitziel 1:Wir schaffen eine Atmosphäre, die es allen ermöglicht,sich in unserer Schule wohlzufühlen und miteinander zu lernen
Leitziel 2: Wir entdecken die Begabungen, fördern und fordern die Schülerinnen und Schüler in ihren Leistungen
Leitziel 3: Wir erziehen zu sozialer und ökologischer Verantwortung
Leitziel 4: Wir unterstützen die kindliche Neugier, indem wir das Interesse für das Schul- und Wohnumfeld und für erste kulturelle und religiöse Erfahrungen anbahnen
Leitziel 5: Wir gestalten eine bewegungsfreudige und gesundheitsbewusste Schule
Leitziel 6: Wir öffnen unsere Schule allen, die sich für uns interessieren und unsere Arbeit unterstützen
Nachwort
Vorwort

Fast ein Jahr beschäftigten wir uns intensiv mit der Erstellung eines Schulprogramms.

Wir überlegten, diskutierten und schrieben zunächst alles auf, was unter den Bedingungen einer Schule in einer ländlichen Gemeinde wie Reichshof von uns erprobt wurde und sich als Jahresablauf für unsere Kinder gefestigt hat.

Aus den Gedanken zu unserer täglichen Arbeit heraus entwickelten wir dann Leitziele und wagten auch Zukunftsperspektiven, wie wir das Programm weiterentwickeln könnten.

Unser Schulprogramm soll nicht nur eine Bestandsaufnahme unserer pädagogischen Arbeit und ein Bericht gegenüber der Schulaufsicht sein, sondern auch ein Wegweiser für Eltern, deren Kinder unsere Schule besuchen oder besuchen werden.

Wir verstehen unser Schulprogramm als Momentaufnahme in einem fortwährenden Entwicklungsprozess. Deshalb gehen wir davon aus, dass Teile des Programms im Laufe der Zeit immer wieder überdacht und neu geschrieben werden.

Der Regenbogen - Namensgeber unserer Schule – war dabei nicht unser Hauptmotiv, prägte aber sicher den Hintergrund unserer Leitsätze. Denn wir wollen das Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft, Religion und Hautfarbe so gestalten, dass sich alle unter diesem Symbol wohl fühlen.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen, die inhaltlich und am Layout dieses Programms mitgearbeitet haben.
 

Wildbergerhütte, im Herbst 2000

Das Kollegium der Regenbogenschule


zurück Inhaltsverzeichnis

Startseite

Unsere Schule stellt sich vor

Wir sind eine Gemeinschaftsgrundschule am Rande von Wildbergerhütte in der Gemeinde Reichshof. Die Schule liegt in Waldnähe an einem Hang, umgeben von Feldern und Eigenheimen, ohne starken Straßenverkehr.

Zur Zeit haben wir 10 Klassen mit ca. 260 Schülern, die von 8 Lehrerinnen, 3 Lehrern und einer Lehramtsanwärterin unterrichtet werden. Ferner gehören noch der Hausmeister, die Sekretärin und die Betreuerin für die Kinder der Gruppe "Schule von 8 – 13 Uhr" dazu. Weil die meisten unserer Schüler in kleinen Dörfern leben, kommen sie täglich mit dem Schulbus.

Auf unserem Schulgelände befindet sich eine Schwimmhalle, im Schulgebäude eine Gymnastikhalle. Zur Turnhalle in Wildbergerhütte müssen die Kinder mit dem Bus gefahren werden.

Unsere Arbeit wird, wie an allen anderen Schulen auch, im Wesentlichen durch die folgenden rechtlichen Rahmen-bedingungen und Standortfaktoren bestimmt:

Dennoch bleibt der Schule ein gewisser Spielraum, in dem sie ihre eigenen Vorstellungen von einer guten Schule entwickeln kann. Dies möchten wir mit dem hier vorliegenden Schulprogramm dokumentieren. Darin haben wir aufgeschrieben, von welchen Erziehungsvorstellungen wir ausgehen und wie wir sie verwirklichen wollen. Wichtig ist uns dabei auch ein positives Arbeitsklima und eine gute Zusammenarbeit aller an Schule Beteiligten.

Bei unseren Diskussionen haben wir festgestellt, dass es im wesentlichen sechs Ziele sind, die unsere Arbeit bestimmen. Wir haben sie deshalb unsere "Leitziele" genannt und ihnen alle schulischen Aktivitäten zugeordnet.


Leitziel 1: Wir schaffen eine Atmosphäre, die es allen ermöglicht, sich in unserer Schule wohl zu fühlen und miteinander zu lernen.

Leitziel 2: Wir entdecken die Begabungen und fördern und fordern die Schülerinnen und Schüler in ihren Leistungen.

Leitziel 3: Wir erziehen zu sozialer und ökologischer Verantwortung und fördern entsprechendes Handeln.

Leitziel 4: Wir unterstützen die kindliche Neugier, indem wir das Interesse für das Schul- und Wohnumfeld und für erste kulturelle und religiöse Erfahrungen anbahnen.

Leitziel 5: Wir gestalten eine bewegungsfreudige und gesundheitsbewusste Schule.

Leitziel 6: Wir öffnen unsere Schule allen, die sich für uns interessieren und unsere Arbeit unterstützen.
 

Diese Ziele werden im folgenden dargestellt und erläutert.

zurück Inhaltsverzeichnis

Startseite


Leitziel 1:

kindgerechter Schulanfang

gewaltfreies und soziales Zusammenleben

offene Unterrichtsformen

freundliche Schulhofgestaltung

Wir schaffen eine
Atmosphäre,
die es allen ermöglicht
sich in unserer Schule
wohlzufühlen
und miteinander zu lernen

kollegiale Zusammenarbeit

erweiterte Unterrichtsangebote

 

Durch einen kindgerechten Schulanfang soll den Erstklässlern der Einstieg in ihre Schullaufbahn erleichtert werden. So lernen die Kinder ihre künftigen Lehrer/innen schon im Kindergarten bei einem gemeinsamen Mittagessen kennen. Einige Wochen später besuchen die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen die Schule und nehmen am Unterricht in einem ersten Schuljahr sowie am Unterricht der künftigen Erstklassenlehrer/innen d.h. in der Regel im 4. Schuljahr teil. Um solch eine enge Zusammenarbeit mit dem Kindergarten zu gewährleisten, trifft sich das Lehrerkollegium einmal jährlich mit Erzieherinnen aus allen im Schulbezirk gelegenen Kindergärten. In den ersten Schulwochen bis zu den Herbstferien findet ein verkürzter Unterricht statt. Erst nach den Herbstferien tritt ein Stundenplan in Kraft. Der Unterricht im ersten Schuljahr basiert auf spielerischem Lernen, welches durch Zwischenpausen immer wieder unterbrochen wird, um die Kinder nicht zu überfordern und einen sanften Übergang von dem Kindergarten zu gewährleisten. Die Möglichkeit zur Hospitation von Eltern im Unterricht wird angeboten und ist erwünscht. Offene Unterrichtsformen sowie erweiterte Unterrichtsangebote sollen das selbstgesteuerte, von den eigenen Interessen geleitete Lernen des Kindes entfalten. Unsere Schule bietet den Kindern verschiedene, jedes Schuljahr wechselnde Arbeitsgemeinschaften. Daneben können wir nach Unterrichtsschluss eine Betreuungsgruppe anbieten, was von vielen berufstätigen Eltern geschätzt wird. Dort können die Kinder bis 13.10 Uhr u.a. spielen, turnen, schwimmen, kochen oder backen oder auch Hausaufgaben machen. Freie Schüleraktivitäten und das Arbeiten nach einem Tages- oder Wochenplan sollen das selbstständige Arbeitsverhalten der Kinder entwickeln und stärken. Freies Spielen und Arbeiten gelingen aber nur, wenn Regeln eingehalten werden. Das Sich-dran-gewöhnen-müssen, bei freier, selbst gewählter Arbeit an einem Unterrichtsinhalt Regeln einzuhalten, ist eine kaum ersetzbare Erziehungsmöglichkeit. Nur durch das Lernen und Einhalten von Verhaltensregeln ist ein gewaltfreies und soziales Zusammenleben in der Schule und im Leben zu erreichen. Konflikte in der Klasse oder auf dem Schulhof sollen konstruktiv gelöst werden. Dabei versuchen wir, den Kindern Wege zum verbalen Lösen von Streitigkeiten aufzuzeigen. Denn nur ein friedliches Miteinander schafft Raum für ein produktives, mitmenschliches und soziales Lernklima.

Große Bedeutung für das gemeinsame Lernen hat auch die freundliche Gestaltung des Lernortes. Die Schule ist sowohl Raum für Lern- und Spielaktivitäten als auch ein Ort der Geborgenheit. Deshalb legen wir Wert auf einen kindgerechten Schulhof, freundliche und zweckmäßig eingerichtete Klassenräume und eine ansprechende Flurgestaltung.

Um unsere pädagogischen Aufgaben zu erfüllen und uns auch selbst in der Schulatmosphäre wohl zu fühlen, bemühen wir uns um stufenmäßig abgestimmte pädagogische Absprachen und eine fruchtbare Zusammenarbeit.n

zurück Inhaltsverzeichnis

Startseite


Leitziel 2:  

Fantasie anregen

Handlungsorientierung

Lernklima

Arbeitsgemeinschaften

Wir entdecken die Begabungen,
fördern und fordern
die Schülerinnen und Schüler
in ihren Leistungen

Förderunterricht, Beratungslehrer

offener Unterricht Vorausetzungen schaffen Schülerzeitung, Wettbewerbe
Entspannungstraining

Computer, Englisch

Kinder kommen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabungen in die Schule. Die Verschiedenheit dieser Talente stellt eine der größten Herausforderungen an die Lehrer und Lehrerinnen dar. Denn der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Grundschule verpflichtet uns, "alle Schüler unter Berücksichtigung ihrer individuellen Voraussetzungen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, in den sozialen Verhaltensweisen sowie in ihren musischen und praktischen Fähigkeitengleichermaßen zu fördern. Das Vertrauen des Kindes in die eigenen Fähigkeiten soll gestärkt werden. Es soll erfahren, dass es etwas kann und ermutigt werden, die ihm möglichen Leistungen zu erbringen.

Damit Kinder ihre Begabungen entfalten können, schaffen wir ein Lernklima, in dem sie angstfrei, selbstbestimmt kreativ und sozial-kooperativ lernen können. Das verlangt von uns, sie in die Unterrichtsplanung einzubeziehen. Sie sollen in den verschiedenen Lernbereichen ihre Fantasie ausleben, handlungsorientiert und produktiv mit dem Lernstoff umgehen können. Diese Möglichkeiten bieten sich nicht nur in Sprache oder Musik und Kunst, sondern auch in Mathematik oder Religion. Fantasiereisen, Imaginations- und Entspannungsübungen sind wichtige Mittel auf diesem Wege.

Während der Förderunterricht der Klassenlehrerinnen und -lehrer sich meist auf die Behebung punktueller Lerndefizite beschränkt, haben wir mit unserem Beratungslehrer einen Fachmann für gezielte längerfristige Hilfen, wie z.B. das Training für lese-rechtschreibschwache Kinder. Aber er bietet auch Eltern und dem Kollegium in allen Fragen seine Beratung an. Wichtig ist uns für die Zukunft aber auch ein gemeinsames Konzept für den Förderunterricht in einer Jahrgangsstufe.

Ganz wichtig ist auch die Möglichkeit, Kindern mit körperlichen bzw. psychomotorischen Defiziten in einem speziellen Sportförderunterricht zu helfen. Eine dafür besonders ausgebildete Kollegin haben wir; der Bedarf wird auch regelmäßig bei der amtsärztlichen Untersuchung festgestellt, aber es mangelte bisher noch an einer Möglichkeit, diesen Unterricht sinnvoll im Stundenplan unterzubringen.

Wir fordern unsere Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Weise im Unterricht (Differenzierungsmaßnahmen; offene Unterrichtsformen). Daneben werden sie herausgefordert durch besondere Angebote wie z.B. eine Computer-AG oder den erheblich über den Lehrplan hinausgehenden Englisch-Unterricht. Gerne nehmen sie aber auch die Angebote der verschiedenen AG’s wahr, in denen sie Seidenmalen, Kochen, Werken, Flöten oder eine Schülerzeitung zu gestalten lernen können. Weitere AG’s wie Schach oder Schulgarten konnten bislang aus Mangel an Lehrerstunden nicht angeboten werden, sind aber geplant.

Eine besondere Herausforderung sind auch die vielfältigen Wettbewerbe der verschiedensten Institutionen, an denen sich immer wieder einzelne Klassen beteiligen (z.B.: Umwelttage, Das lesende Klassenzimmer oder Malwettbewerbe).n

zurück Inhaltsverzeichnis

Startseite


Leitziel 3:     

eigene Meinung entwickeln, andere Meinungen respektieren

gute Umgangssprache und -formen pflegen

Verantwortung und Aufgaben übernehmen

 Streitstrategien entwickeln

Wir erziehen zu sozialer und
ökologischer Verantwortung
und fördern entsprechendes Handeln

Regeln einhalten

pflegliche Behandlung von Materialien und Umgebung Achtung vor privatem und öffentlichen Eigentum Müllvermeidung und Abfallsortierung

fremde Kulturen und Religionen respektieren

Jede menschliche Handlung hat Auswirkungen auf andere Menschen, auf Natur und Kultur. Aufbauend auf den vorschulischen Voraussetzungen unserer Kinder aus Familie, Kindergarten, Vereinen und Kirchen wollen wir soziales Handeln und das Tragen von sozialer und ökologischer Verantwortung fördern.

Gute Umgangsformen erleichtern nicht nur das Schulleben. Flegelhaftigkeit und Ellbogenmentalität sind nirgendwo willkommen. Wir wollen erreichen, dass sich Schüler, Lehrer, Eltern und alle, die mit uns in Kontakt treten, gleichermaßen höflich begegnen. Dazu gehören Begrüßung, Verabschiedung, Bitte und Dank, eine Entschuldigung bei Fehlverhalten und vieles mehr.

Ein sehr wichtiges Element ist die Sprache. Wir bemühen uns, verbale Entgleisungen, aber auch die entsprechende Zeichensprache einzudämmen, bzw. erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Darüber hinaus achten wir während des gesamten Unterrichts auf klare Aussprache und das Sprechen in ganzen Sätzen. Das freie Sprechen vor Publikum wird im Erzählkreis oder durch das Vortragen von Gedichten geübt.

Im Erzählkreis, in sachbezogenen Unterrichtsgesprächen, sowie bei der Aufarbeitung von Streitfällen erhalten die Kinder vielfältige Gelegenheiten, eigene Meinungen zu entwickeln und zu vertreten, lernen aber auch, die der andern zu respektieren.

Bei Streitigkeiten zwischen Kindern bemühen wir uns durch die Klärung konkreter Fälle in den Kindern die Einsicht zu wecken, dass sie durch ihr eigenes Verhalten solche Auseinandersetzungen steuern können. Durch die Entwicklung gezielter Streitstrategien versuchen wir, die Kinder zum kritischen Überdenken des eigenen Verhaltens und zum besseren Verständnis der Gegenpartei zu führen.

In einer großen Gemeinschaft wie der Schule geht es nicht ohne Einhaltung bestimmter Regeln ab. Diese Regeln sind in unserer Schulordnung festgehalten. Darüber hinaus entwickelt jede Klasse ihre eigenen Klassenregeln und Sanktionen bei Nichteinhaltung.

Aufbauend auf einer solchen Klassenordnung, die auf den persönlichen Erfahrungen des einzelnen Kindes beruht, ergibt sich ein wachsendes Verantwortungsbewusstsein: Es führt über die Eigenverantwortlichkeit zur Verantwortung für Teilbereiche bis hin zur Übernahme von Aufgaben für die Klassengemeinschaft. Einige Beispiele: Den eigenen Platz in Ordnung halten, benutzte Materialien an ihren Ort zurück bringen, auf Vollständigkeit achten, z. B. bei Puzzles oder anderen Spielen, Blumen gießen, Tafel putzen und vieles mehr.

Wir sind bestrebt, die Kinder zu verantwortungsbewusstem Umgang mit privatem und öffentlichem Eigentum anzuleiten. Eine sorgfältige und pflegliche Behandlung der Schulmaterialien schafft Möglichkeiten zu Ordnungsstrategien und hilft, zwischenmenschliche Spannungen zu vermeiden.

Außerdem kann auf diese Weise besser ein persönlicher Bezug zu bereits erstellten oder noch in Arbeit befindlichen Werken hergestellt werden. Nicht unwesentlich ist auch der finanzielle Aspekt, denn durch einen behutsamen Umgang mit persönlichen oder schuleigenen Materialien können diese länger genutzt werden.

Wir fördern und entwickeln die Achtung vor eigenem und öffentlichem Eigentum und schaffen damit die Voraussetzung dafür, dass sich alle wohlfühlen können in den Klassenräumen, im Schulgebäude, auf Schulhof und Spielplatz, in den Sportstätten, im Schwimmbad und in den Schulbussen.

Wir wollen die Kinder anleiten, sowohl im häuslichen und schulischen Bereich als auch in ihrer erfahrbaren Umwelt, kritisch mit Missständen umzugehen und diese womöglich aktiv zu beseitigen. Die Kinder werden angehalten, Müll zu vermeiden, Abfälle sachgemäß zu sortieren und den Schulhof sauber zu halten. Wir helfen den Kindern, ein persönliches Verhältnis zu Tieren und Pflanzen zu entwickeln und respektvoll mit ihnen umzugehen.

Nicht alle Menschen sind gleich! Es gibt unterschiedliche Begabungen, unterschiedliches Aussehen, verschiedenartige Vorlieben, andersartige Kulturen und außerchristliche Religionen. Wir halten unsere Kinder dazu an, derartige Unterschiede zu respektieren und zu akzeptieren.n

zurück Inhaltsverzeichnis

Startseite


Leitziel 4:     

Sicher im Verkehr

Musikschule

Exkursionen, Besichtigungen

Lesenacht, Lesewettbewerb
Wir unterstützen die kindliche Neugier,
indem wir das Interesse für das
Schul- und Wohnumfeld und für erste kulturelle und
religiöse Erfahrungen anbahnen
Tages- und Klassenfahrten
Theaterbesuche, Besuche vom Theater

Schulgottesdienste, Kontakte zu Kirchengemeinden


Schul- und Wohnbereich:

Im näheren Bereich unternehmen wir Tageswanderungen, um Ortslagen und die Landschaft der Heimat kennen zu lernen.

Wir besuchen von Fall zu Fall Post, Bäckerei, Tankstelle oder Feuerwehr.

In Zusammenarbeit mit dem Bezirksbeamten der Polizei (z.Z. Herr Schwemke) zeigen die Schüler ihr Können beim Radfahren auf ausgewählten Straßen in Wildbergerhütte – Bergerhof. Polizeibeamte üben mit den Schülern das sichere Überqueren der Siegener Straße.

Unsere Klassen schauen über den engeren Wohn- und Schulort hinaus. So besuchen wir z. B. das Rathaus in Denklingen, den Affen und Vogelpark in Eckenhagen, das Schloss Homburg in Nümbrecht und das Wasserwerk an der Wiehltalsperre.

Einige Klassen verlassen gelegentlich die Heimat und erkunden auf Fahrten mit Übernachtungen in Jugendherbergen o. ä.

Landschaften in Nordrhein – Westfalen, im nahen Rheinland – Pfalz, sogar in den ferneren Niederlanden in Roden (niederländische Partnergemeinde von Reichshof).

Religiöse Erfahrungen:

Feste Bestandteile unseres Programms sind eine gute Zusammenarbeit mit den evangelischen Kirchengemeinden Odenspiel und Heidberg und der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius.

Gemeinsame Absprachen, ökumenische Schulgottesdienste und wechselseitige Begleitung von Religionsunterricht und Jugendarbeit sind ihr Ausdruck.

Kinder der christlichen Konfessionen besuchen ökumenische Schulgottesdienste in der katholischen Pfarrkirche St. Bonifatius:

Gemeinschafts-Grundschule geht gemeinschaftlich zum Gottesdienst:

Vor der Einschulung (Erstklässler, ihre Angehörigen und die Klassenlehrer), St. Martin (1. und 2. Schuljahr), Weihnachten (alle), Ostern (3. und 4. Schuljahr), Schuljahresende (alle).

Nach Möglichkeit nehmen Klassenlehrerinnen der dritten Schuljahre an der Ersten Heiligen Kommunion ihrer Schüler teil.

Kulturelle Erfahrungen:

Regelmäßig kommen kleine Theater (Puppentheater, Zauberer u. a. in die Schule. Kindertheater der verschiedenen Bühnen des Umlandes werden gerne besucht.

Dozenten der Musikschule Waldbröl unterrichten in unseren Räumen auch unsere Kinder nachmittags in Klavier, Gitarre und verschiedenen Blasinstrumenten.

Lesen macht noch mehr Spaß, wenn dies ab und an nachts in der Schule geschieht (Lesenacht) oder an dem Wettbewerb "Lesendes Klassenzimmer"  teilgenommen wird.

Wünschenswert ist eine Begegnung mit der Bildenden Kunst (Kunstkabinett), und die Intensivierung der Beziehungen zu den Musikkapellen und den Trägern kirchlicher Jugendarbeit.

Lesungen von Kinderbuch – Autoren würden Kindern und Erwachsenen einen größtmöglichen Zugang zur Lektüre von Büchern erschließen.n

zurück Inhaltsverzeichnis

Startseite


Leitziel 5:  

viele Pausenangebote

wöchentlich drei Sportstunden

Aktionen zur Zahngesundheit

bewegte Zwischenpausen

Teilnahme an Turnieren

bewegter Unterricht

Erwerb des Sportabzeichens
Wir gestalten eine
bewegungsfreudige und
gesundheitsbewusste Schule
Radfahrtraining
Aktionen zum gesunden Frühstück

Sport-Arbeitsgemeinschaften

Klassenaktionen, Eislaufen, Wandertage
Übungen zur Stille und Entspannung

In unserer Schule wird Bewegung "groß" geschrieben. Selbstverständlich sind die drei wöchentlichen Sportstunden fest im Stundenplan aller Klassen verankert. Die Kinder haben in der Woche eine Doppelstunde Sport, die abwechselnd in der Schwimmhalle oder in der großen Turnhalle von Wildbergerhütte stattfindet. Das bedeutet, dass vom ersten Schuljahr an auch Schwimmunterricht erteilt wird. Für die Einzelstunde steht die kleinere Gymnastikhalle zur Verfügung. Bei schönem Wetter findet der Sportunterricht im Freien statt . Direkt an unserer Schule haben wir eine Laufbahn, eine Sprunggrube und Rasenflächen für Spiele. Der große Anteil von Sportlehrern in unserem Kollegium ermöglicht, dass alle Klassen von ausgebildeten Fachlehrern unterrichtet werden.

Weitere Angebote, die fest im Stundenplan enthalten sind, sind z.B.:

    • Radfahrtraining für das 1. und 2. Schuljahr (wöchentlich 1 Stunde in Kleingruppen)
    • Arbeitsgemeinschaften für das 3. und 4. Schuljahr (freiwillige Teilnahme an einer Doppelstunde pro Woche, angeboten werden Fußball -, Schwimm-, Tanz- oder Hockey - AG/s)
    • Kinder, die bis mittags in die Betreuungsgruppe gehen, erhalten auch hier die Möglichkeit, noch zusätzlich ins Schwimmbad oder in die Turnhalle zu gehen
    • Sportförderunterricht kann bei Bedarf eingerichtet werden (Kinder mit motorischen Schwächen werden zwei mal wöchentlich gezielt gefördert)
Nicht nur der im Stundenplan ausgewiesene Sportunterricht bietet den Kindern Bewegungsmöglichkeiten. Auch der Klassenraum wird als Bewegungsraum genutzt. Die Lehrkräfte versuchen ein Sich-bewegen nicht nur zu akzeptieren, sondern es sogar anzuregen und zu inszenieren ("bewegter" Unterricht).

So versuchen wir auch im ganz normalen Mathematik-, Sprach- oder Musikunterricht, dass Kinder sich in einem thematischen Zusammenhang bewegen können.

Stationsbetrieb, Werkstattunterricht, Schleich- oder Mülldiktate sind nur einige Beispiele dafür, wie wir dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen kommen.

Für besonders bewegungsdurstige Schüler stehen bei Bedarf Sitzbälle zur Verfügung.

Vor allem im 1. Schuljahr gehen wir mit den Kindern für kurze Zwischenpausen nach draußen, kurze aber intensive Laufspiele machen das Aufpassen im anschließenden Unterricht wieder leichter.

Übungen zur Stille sind in diesem Leitsatz kein Widerspruch. Spannung und Entspannung stehen in enger Beziehung zueinander. In unserer reizüberfluteten Zeit wollen wir den Kindern die Möglichkeit bieten, die eigenen Empfindungen wahrzunehmen, innere Unruhe abzulegen und die wohltuende Wirkung von Stille zu erkennen. Übungsformen sind hier z.B. Phantasiereisen oder Mandalas malen.

Zur gesunden Entwicklung der Kinder müssen aber auch Bewegungsfreude und vernünftige Ernährung Hand in Hand gehen. Schon auf den Elternabenden im 1. Schuljahr weisen wir die Eltern auf die Bedeutung eines gesunden Frühstücks hin. Dieses Thema wird dann im Unterricht des 2. Schuljahres mit den Kindern aufgegriffen. Unterstützt werden wir dabei von einer Ernährungsberaterin des Gesundheitsamtes. Zu diesen Aktionen sind interessierte Eltern stets mit eingeladen.

Ein weiterer fester Bestandteil unserer Gesundheitserziehung ist die Zahnpflege. Wir unterstützen den Schulzahnarzt, der einmal im Jahr zur Zahnkontrolle kommt, durch Aktionen (Teilnahme am blend-a-dent Wettbewerb oder Besuch des Gesundheitsamtes Gummersbach) um das richtige Zähne putzen zu lernen.

In unserer Schule werden über den normalen Unterricht hinaus zahlreiche Sonderveranstaltungen durchgeführt, die alle unter dem Motto "Bewegung und Gesundheit" stehen :

    • Schulmannschaften vertreten die Schule bei verschiedenen Turnieren und Wettbewerben (Fußball, Grundschulvergleichs-Staffeln u.a.)
    • Bundesjugendspiele im Bereich Leichtathletik werden einmal jährlich durchgeführt
    • Sportabzeichen und Laufabzeichen können erworben werden
    • Projektwochen und Schulfeste haben stets Sport im Angebot
    • die einzelnen Klassen unternehmen Wandertage, gehen zum Eislaufen, Schlitten fahren oder besuchen das Freizeitbad in Eckenhagen
Um den Kindern auch in den Pausen viel Bewegung beim Spielen zu ermöglichen, haben wir auf dem Schulhof die verschiedensten Angebote:
    • Spielplatz mit Turn - und Klettermöglichkeiten
    • Fußballfelder und Tore
    • Basketballkörbe
    • Tischtennisplatte
    • Schulhofmarkierungen für Lauf- und Hüpfspiele

    • Pausenspielkisten für jede Klasse mit Seilchen, Bällen u.a.n
 
zurück Inhaltsverzeichnis

Startseite


Leitziel 6:     

Elternmitarbeit

Förderverein

Gesundheitsamt

Schulsponsoring

Angebote aus der Wirtschaft

Polizei

Referendare
Wir öffnen unsere Schule allen,
die sich für uns interessieren
und
unsere Arbeit unterstützen
Praktikanten
Musikschule Kindergarten weiterführende Schulen
Vereine und Institutionen
Kontakte und Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen bereichern die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit mit den Schülern.

Einer der wesentlichsten Punkte dabei ist die Elternmitarbeit.

Sie beschränkt sich nicht auf das jahrelange zuverlässige und kooperative Mitwirken in den einzelnen Elterngremien (Klassen- und Schulpflegschaft, Schulkonferenz).

Bei außerordentlichen Unterrichtsvorhaben wie Projektwochen und Schulfesten geht der Einsatz der Eltern teilweise so weit, dass sie sich, um helfen zu können, sogar Urlaub nehmen. Sie gestalten und führen eigene Projekte durch und unterstützen die Schule auch bei anderen Anlässen, z. B. beim Schwimmunterricht, beim Eislaufen, bei der Weihnachtsbäckerei, bei Bastelarbeiten, bei Ausflügen usw.

Besonders froh sind wir über unsere Schülerbücherei, die gänzlich von Eltern betreut wird.

Weitgehend durch Eltern- oder Lehrerkontakte entstanden ist auch das Schulsponsoring. Einige Unternehmen in der Umgebung beteiligen sich mit großzügigen Geld- oder Sachspenden an Festen, Ereignissen oder Ausrüstung der Schule.

Von Elternspenden lebt auch unser Förderverein, der uns oft maßgeblich finanziell und auch handwerklich unterstützt.

Andere Angebote aus der Wirtschaft, z. B. Sparkassen, Forschungskreise oder große Firmen versorgen uns meist unentgeltlich mit Lern- und Lehrmitteln, die uns die Arbeit erleichtern.

Regelmäßig stellen uns Vertreter großer Verlage neues Unterrichtsmaterial vor.

Wir stehen nicht nur in regelmäßigem Kontakt mit den Kindergärten der Umgebung, wir verfolgen auch den weiteren Weg unserer Kinder, wenn sie bei uns entlassen wurden. So tauschen die ehemaligen Klassenlehrer sich in den Erprobungsstufenkonferenzen mit den KollegInnen der weiterführenden Schulen aus.

Willkommen sind auch Schüler der elften Klassen der Gymnasien oder Gesamtschulen der Umgebung, oft ehemals selbst Schüler unserer Schule, die bei uns ihr Praktikum absolvieren können.

Viele neue Ideen erhalten wir auch von Referendaren in ihrer zweijährigen Lehramtsanwärterzeit, in der wir durch sie Kontakt zum Lehrerseminar in Engelskirchen bekommen.

Gemeinsam mit der Polizei und mit Unterstützung einiger Eltern gestalten wir die Verkehrserziehung und im 4. Schuljahr die Radfahrausbildung mit der abschließenden Radfahrprüfung in der Verkehrswirklichkeit.

Viel liegt uns auch an den Kontakten zu den örtlichen Vereinen, wobei in der Vergangenheit das Verhältnis zur DLRG-Gruppe, zum Fußball- und zum Tennisverein sowie zur Musikschule besonders kooperativ war.

In naher Zukunft wollen wir versuchen, neue Verbindungen zu anderen Vereinen in unserer Umgebung zu entwickeln und die bisherigen zu intensivieren, so z. B. zur Feuerwehr und ihren Musikkapellen sowie zu den Abteilungen des SSV Wildbergerhütte, die in unserer Gymnastikhalle Selbstverteidigung anbieten (Karate, Judo).

Auch im Bereich Mädchenfußball haben wir durch die Initiative einer engagierten Kollegin Kontakte zu einem Nachbarverein, der einen großen Teil seiner Spielerinnen aus unserer Schule rekrutiert.

Zudem werden wir mit den kirchlichen Jugendeinrichtungen der Ev. Kirchengemeinden Heidberg und Odenspiel und der Kath. Kirche St. Bonifatius engere Beziehungen knüpfen.

Für die Zukunft ergeben sich noch weitere Möglichkeiten, sich als Schule zu öffnen und in der pädagogischen Arbeit sowie in der Kommunikation auszutauschen:

So ist es uns ein Anliegen, den Kindern den Umgang mit einem Computer nahezubringen, auch denjenigen, die zu Hause keinen haben. Aus diesem Grund haben wir einen Computerraum eingerichtet. Demnächst werden wir moderne Computer besitzen, mit denen wir dann ins Internet gehen können. Damit erschließen wir den Kindern neue Infor-mationsquellen und bereiten sie auch auf das Lernen in den weiterführenden Schulen vor.

Auch Kontakte zu anderen Schulen und damit verbundene Partnerschaften zwischen einzelnen Klassenstreben wir an.

Zukünftig ist ein gemeinsamer Wandertag der gesamten "Schulfamilie" mit anschließendem Grillfest zu Beginn oder als Abschluss des Schuljahres vorgesehen. Es bestehen auch schon Überlegungen, die Väter aktiver an unserem Schulleben zu beteiligen.n

zurück Inhaltsverzeichnis

Startseite



Nachwort

Dies sind die Ziele und die Inhalte, die wir uns für unsere Arbeit gesetzt haben und auch schon verwirklichen. Noch werden wir nicht jedem Kind wir im Laufe seiner Grundschulzeit alles anbieten können, was wir aufgeführt haben. Aber Vieles davon wird es in dieser Zeit bei uns erfahren, erleben und entdecken.

Wir sind uns dessen bewusst, dass wir uns in der Umsetzung unseres pädagogischen Konzeptes auf einem Weg befinden, der eine ständige Entwicklung und Weiterarbeit von uns verlangt. Auf den ersten Schritt dazu – die Bestandsaufnahme in Form dieses Schulprogramms – wird deshalb der nächste folgen müssen, in dem wir uns klar werden müssen, wie wir im Sinne der Sicherung und Steigerung der Qualität unseres Unterrichtes weiter verfahren wollen.

Die Diskussion der einzelnen Leitziele hat gezeigt, dass in Folge der Entwicklung der modernen Didaktik und Methodik Fortbildungsbedarf besteht. Deshalb haben wir beschlossen, künftig regelmäßige kollegiums- bzw. schulinterne Fortbildungen zu organisieren, die einem gemeinsam vereinbarten Konzept folgen sollen. Darüber hinaus sollte jede Kollegin bzw. jeder Kollege eine individuelle Fortbildung absolvieren und das Kollegium darüber informieren. So werden alle über die gemeinsamen Fortbildungen hinaus an vielfältigen anderen beteiligt, die der einzelne nicht wahrnehmen könnte. Der damit verbundene Zuwachs an Wissen und Erfahrung wird sich, wenn die erforderliche kritische Reflexion unserer Arbeit zu konkreten Ergebnissen geführt hat, dann auch im Schulprogramm niederschlagen.n
Inhaltsverzeichnis